Getestet: RAIKKO USB AccuPack 5200

21/10/2011 in for business, for boys, for globetrotters, for mac, tests, , Kommentare aus

Vor ein paar Wochen war RAIKKO so nett und hat mir die Möglichkeit gegeben, einige Produkte aus ihrem interessanten Portfolio auf Herz und Nieren zu testen. In diesem Testbericht stelle ich Euch das RAIKKO USB AccuPack 5200 vor. Es handelt sich dabei, wieder Name schon sagt, um ein tragbares Lithium-Polymer USB-Akkupack und -Ladegerät mit einer Kapazität von 5200mAh und einer Ausgangsleistung von starken 2000mA.

Unboxing/Inhalt
Das RAIKKO USB AccuPack 5200 wird in einer schlichten weißen Pappschachtel mit RAIKKO Aufdruck und einem Aufkleber mit den Produktinformationen geliefert. Das gefällt mir sehr gut - zum einen weil ich Blister-Verpackungen hasse wie die Pest und zum anderen wegen dem Umwelt-Aspekt solcher Verpackungen.
Im Inneren des Kartons finden wir neben dem eigentlichen USB Akkupack ein recht umfangreiches Zubehör.
Der Lieferumfang besteht aus:

  • USB AccuPack 5200
  • USB Ladegerät mit 5V und 1A
  • Transportbeutel aus dem RAIKKO-typischen Netz-Material
  • 7 unterschiedliche Adapterstecker für iPhone/iPad/iPod, Sony Ericsson 2, Samsung2(D800), Nokia Mini, Samsung4(G600) und Mini USB und Micro USB
  • Adapterkabel von USB auf die Buchse für die Adapterstecker
  • RAIKKO-Produktbroschüre mit den aktuellsten Produkten
  • gedruckte Bedienungsanleitung in 6 Sprachen
  • RAIKKO Aufkleber

Erster Eindruck
Der erste Eindruck ist weitestgehend positiv. Allerdings besteht das USB AccuPack 5200 leider wie so viele Geräte mittlerweile auch aus hochglänzendem schwarzen Kunststoff - ein Fingerabdruckmagnet par excellence. Ob das für ein mobiles Gerät, das man(n) auch mal in den Rucksack wirft, die richtige Wahl ist, bleibt diskussionswürdig 😉 Aber dafür gibt es ja den mitgelieferten Transportbeutel. Ob dieser allerdings die empfindliche Oberfläche vor Kratzern und Stößen schützt weiß ich nicht. Ich gebe zu - ich bin bei technischen Gadgets immer sehr vorsichtig und penibel - ich will ja nicht nur, dass das Teil funktioniert - es soll auch so lange wie möglich "schön" aussehen...
Und "schön" sieht das USB AccuPack 5200 momentan auf jeden Fall noch aus. Auf der Ober- und Unterseite jeweils hochglänzender schwarzer Kunststoff - die Seiten bestehen aus silbernem Kunststoff. Ein wenig erinnert das Design an das iPhone 4(s).
Auf der Oberseite findet man neben dem RAIKKO Logo 5 blau leuchtende LEDs, die den Ladezustand des Akkus und die Ladeaktivität signalisieren. Auf der Vorderseite findet man einen großen USB Anschluss, einen Power-Taster und einen Mini-USB-Anschluss. An den großen schließt Ihr Eure Geräte zum Aufladen an - mit dem Mini-USB Port wird das AccuPack selber geladen. Entweder mit dem beiliegendem USB PowerPlug (5V/1A) oder auch an Eurem PC, Laptop etc., wobei letztes dann fast doppelt so lange dauern dürfte, da die PC-USB-Ports normalerweise nur 400-500mA rauswerfen.

Kompatibilität
Prinzipiell ist das USB AccuPack 5200 mit allen Geräten kompatibel, die von Hause aus via USB oder USB-Ladegeräten geladen werden können. Mittels der 7 beiliegenden Adapter und dem Adapterkabel geht das für viele Geräte schon out-of-the-box. Wer allerdings ein Gerät aufladen möchte bei dem die Adapterstecker nicht passen, muss auf das systemeigene Ladekabel ausweichen. So lange es einen USB Anschluss hat - kein Problem. Bis jetzt habe ich das RAIKKO USB AccuPack 5200 mit folgenden Geräten erfolgreich getestet: iPod Touch (iDevice Adapter) , iPod Nano G3 (iDevice Adapter), Vodafone 845 Andoid Handy (micro-USB), Sony Ericcson Walkman Handy (Sony Stecker), div. Jabra Bluetooth Headsets (eigenes Adapterkabel oder Mini-USB), Mio Navi (mini-USB), RAIKKO Bluetooth Adapter (mini-USB), div RAIKKO Vacuum Speaker (mini oder micro-USB), Sony Ericcson Bluetooth Uhr (mit Sony Stecker und speziellem Adapter). Das ist zwar nicht mein kompletter Geräte-Park - aber ich denke das gibt schon mal einen guten Überblick über die Kompatibilität.

Leistung
Wie oft man jetzt jedes dieser Geräte aufladen kann, habe ich noch nicht testen können - dafür war die Zeit leider noch nicht da. Aber RAIKKO schreibt: "Mit dem AccuPack 5200 können Smartphones bis zu vier Mal, Navigationsgeräte bis zu sieben Mal und das iPad bei leerem Akku noch mal bis zu 55% mehr genutzt werden."
Rein rechnerisch sollte der interne Akku des AccuPack 5200mAh oder 26,5Wh bei 5,1 Volt haben. Wenn ihr also ein Gerät mit einem Verbrauch von 2000mA bei 5,1 Volt an den Akku hängt, könnt ihr das Gerät knapp 2,5 Stunden nur mit diesem Akkupack betreiben. Je geringer der Verbrauch des Geräts ist, was Ihr daran anschließt (500mA oder 1000mA), umso länger könnt Ihr das Gerät mit diesem Akkupack betreiben. Aber man kann sich ja selber ausrechnen, wie viele Wattstunden (Wh) der Akku seines Geräts hat und damit auf die maximal möglichen Ladungen mit dem RAIKKO USB AccuPack schließen.
Das iPhone 4 hat z.B. einen Akku mit 1420mAh bei 3,7V. Multipliziert man dies miteinander, bekommt man 5254 mWh oder 5,25 Wh. Das AccuPack hat 26,5 Wh. Somit sollte die Angabe von 4x laden rein rechnerisch stimmen. Beim iPad komme ich allerdings auf Werte von 20-25 Wh (je nach eingebautem Akku) und damit wäre ja dann eine komplette Ladung drin.
Aber wie gesagt - wie genau sich das zueinander verhält, weiß ich nicht - da habe ich in Physik wohl gefehlt 😀 Wenn sich hier jemand mit o.g. Rechnungen auskennt, freue ich mich auf konstruktive Kritik in den Kommentaren! Ich hab da sicher nen entscheidenden Faktor vergessen...

Bedienung
Die Bedienung ist so einfach, wie man sich das nur wünschen kann. Adapterkabel mit passendem Adapter in den großen USB-Port stecken - das andere Ende mit dem passenden Adapter an das aufzuladende Device anschließen. Um das USB AccuPack zu aktivieren, müsst Ihr des Power-Taster ca. 2-3 Sekunden gedrückt halten. Dann laufen die 5 blauen LEDs auf der Oberseite ein mal von links nach rechts durch und zeigen Euch anschließend den aktuellen Ladestand des LiPo-Akkus an.
1 LED bedeutet 10-30%, 2 LEDs 30-50%, 3 LEDs 50-70%, 4 LEDs 70-90% und 5 LEDs signalisieren 90-100%. Wie genau diese Anzeige arbeitet kann ich nicht sagen, aber zur groben Orientierung reicht das vollkommen aus.
Damit ist das AccuPack aktiviert, lädt Euer Device aber noch nicht auf. Dafür müsst Ihr den Taster kurz erneut antippen. Die LEDs auf der Oberseite beginnen kontinuierlich von links nach rechts durch zulaufen. Um zwischendurch den Ladestand des Akkus zu überprüfen, drückt man den Taster erneut. Die LEDs zeigen dann wieder den Ladestand des internen Akkus an. Dabei wird der aktuelle Ladevorgang allerdings unterbrochen. Mit erneutem Antippen des Tasters wird dieser dann wieder fortgesetzt.
Zum Ausschalten des AccuPacks haltet Ihr den Taster wieder ca. 2-3 Sekunden gedrückt. Die LEDs laufen diesmal von rechts nach links durch und signalisieren damit das "Runterfahren" des Akkus. Ganz nett gemacht, wie ich finde.

Aufladen
Zum Aufladen des RAIKKO AccuPacks nehmt Ihr entweder den beiliegenden Mini-USB Adapter oder ein beliebiges Mini-USB Kabel und verbindet die eine Seite mit dem PowerPlug und auf der anderen Seite mit der Mini-USB Buchse des AccuPacks. Anders als in der Bedienungsanleitung beschrieben, benötigt mein Exemplar aber anscheinend kein explizites Anschalten - das Einstecken des Mini-USB Steckers reichte vollkommen aus, um die LEDs wieder von links nach rechts in Bewegung zu setzen. Die Anzahl der dabei immer leuchtenden LEDs gibt Euch einen Überblick über den aktuellen Ladezustand. Mit dem beiliegenden USB PowerPlug (5V/1A) dauert eine komplette Aufladung ca. 5 Stunden, falls Ihr das AccuPack komplett leer gesaugt habt. Je voller der interne Akku noch ist - umso kürzer die Ladezeit. Aber das ist sicher jedem klar. Beim Laden über den USB-Ports Eures PC oder Laptop kann die Ladezeit schon mal 10 Stunden und mehr betragen - je nachdem wie viel mA an dem USB-Port anliegen. Aber irgendwie müssen die 5200mAh ja wieder gefüllt werden. Je mehr Power das Ladegerät hat, umso schneller ist der Akku auch wieder voll. Allerdings liegt die maximale Eingangsleistung bei 1000mA - für mehr ist das Gerät nicht ausgelegt. Ach ja - und immer dran denken: LiPo Akkus benötigen ein wenig mehr Zuwendung, als andere Akku-Typen. Um die Kapazität des LiPo Akkus so lange wie möglich zu erhalten, sollte der Akku bei Nichtbenutzung spätestens alle 3 Monate aufgeladen werden.

Fazit
Zu einer UVP von 39,95 Euro (Preis bei Amazon aktuell 34,95€) bekommt man mit dem RAIKKO USB AccuPack 5200 einen wirklich ausdauernden und leistungsstarken Notfall-Akku. Durch die maximale Ausgangsleistung von 2000mAh ist er auch geeignet das iPad zu laden. Das Ganze kommt in einer umweltfreundlichen Verpackung mit mehr als ausreichendem Zubehör und sieht dazu auch noch gut aus (momentan jedenfalls noch). Durch das geringe Gewicht, was u.A. dem LiPo-Akku geschuldet ist, eignet sich das USB AccuPack 5200 von RAIKKO als täglicher Begleiter im Rucksack, der Aktentasche oder sonst wo im Gepäck. Gerade da die immer leistungsfähigeren Geräte, die man so Tag für Tag mit sich rumschleppt, auch immer mehr Strom verbrauchen, ist das USB AccuPack von RAIKKO eine hervorragende Ergänzung, die ich mir aus meinem Gadget-Bag nicht mehr wegdenken möchte.

Loben

  • sehr gute Verarbeitung
  • ausgezeichnetes Finish der Oberflächen
  • geringes Gewicht
  • recht große Kapazität vom 5200mAh
  • hoher Ladestrom (2A)
  • umweltfreundliche Verpackung

Meckern

  • schwarzer Hochglanz-Kunststoff
  • Verarbeitung Stecker und Stecker-Aufbewahrung (fallen leicht aus der Verpackung)
  • Position An/Aus Taster etwas fummelig bei eingestecktem USB-Stecker

Technische Daten

  • Kapazität: 5200 mAh
  • Max. Eingangsstrom: 1000 mA
  • Eingangsspannung: 5,1 V
  • Max. Ausgangsstrom: 2000 mA
  • Ausgangsspannung: 5,1 V
  • Abmessungen: L13,6 x W4,85 x T1,8cm
  • Gewicht: 150g
  • erhältliche Farben: hochglanz schwarz und hochglanz weiß (NEU!)
  • Preis: UVP 39,95€ / Amazon aktuell 34,95€ schwarz oder 34,95€weiß

Video vom RAIKKO AccuPack 5200

Ach ja - falls ich in meinem Testbericht irgendwelche Einheiten durcheinander gebracht haben sollte, sagt mir ruhig Bescheid - nobody is perfect! Und ich bin nicht Nobody 😉

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